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Hentschel-Stiftung
"Kampf dem Schlaganfall"

Kontakt:
g-hentschel@arcor.de

Spendenkonto:

HypoVereinsbank Würzburg
BLZ: 79 020 076
Konto-Nr.: 347 390 402
BIC: HYVEDEMM455
IBAN: DE45790200760347390402

Hentschel-Preis 2017

Ausschreibung Hentschel Preis 2017 bundesweit

 

Erstmalig wird der mit 5.000 Euro dotierten Hentschel-Preis 2017 bundesweit ausgeschrieben.

Hier gibt es die Ausschreibung zum Download.

Ausgezeichnet werden soll eine herausragende Doktorarbeit oder eine wissenschaftliche Publikation eines Nachwuchswissenschaftlers (Altersgrenze 35 Jahre) zum Thema Schlaganfall. Der Preis kann geteilt werden.

Die Arbeit muss in deutscher oder englischer Sprache
verfasst sein. Bewerber können ihre Arbeit in 5-facher Ausfertigung mit  
Lebenslauf, Lichtbild und Schriftenverzeichnis bis zum 15.07.2017 einsenden an:

Prof. Dr. Jens Volkmann
Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik
Universitätsklinikum Würzburg
Josef-Schneider-Str. 11
D - 97080 Würzburg
Bewerbungen werden bis 15. Juli 2017 angenommen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

 

 

 


 

 

Hentschel-Preis 2016 für einfallsreiche Grundlagenforschung an medikamentösem Schlaganfallschutz

Der Hentschel-Preisträger 2016, Privatdozent Dr. Peter Kraft, umrahmt von Prof. Ralf-Info Ernestus, dem Direktor der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg und stellvertretender Ärztlicher Direktor (links), und Günter Hentschel, dem Gründer der Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ (rechts).
Der Hentschel-Preisträger 2016, Privatdozent Dr. Peter Kraft, umrahmt von Prof. Ralf-Info Ernestus, dem Direktor der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg und stellvertretender Ärztlicher Direktor (links), und Günter Hentschel, dem Gründer der Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ (rechts).

Der Hentschel-Preis zeichnet Weiterentwicklungen im Kampf gegen den Schlaganfall aus. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Privatdozent Dr. Peter Kraft von der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg. Er konnte in einer speziell gestalteten Grundlagenstudie die vorbeugende Wirksamkeit neuartiger medikamentöser Therapieoptionen gegen Schlaganfall nachweisen.

Mit dem Hentschel-Preis ehrt die Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ thematisch passende Arbeiten aus Forschung, Prävention, Diagnostik und Therapie. In diesem Jahr überreichte Günter Hentschel, der Gründer der Stiftung, die Auszeichnung an Privatdozent Dr. Peter Kraft von der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) für seine Grundlagenforschung an vielversprechenden Substanzen, die vor Schlaganfällen schützen sollen.

Erprobung bei älteren Mäusen mit Begleiterkrankungen
Die getesteten Wirkstoffe wurden schon vor einigen Jahren an der Universität Würzburg und am UKW entwickelt und beim experimentellen Schlaganfall untersucht. Im Unterschied zu anderen präklinischen Studien zu diesen und vergleichbaren Medikamenten arbeitete Dr. Kraft bei der jetzt preisgekrönten Studie nicht mit jungen, gesunden Mäusen, sondern mit älteren Tieren mit kardiovaskulären Begleiterkrankungen, wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Arteriosklerose. „Dies ergab ein wesentlich realistischeres Bild für die Übertragbarkeit auf den Menschen, denn Schlaganfälle treten ja vornehmlich im fortgeschrittenen Lebensalter und bei multimorbiden Patienten auf“, erläutert Dr. Kraft. Der Würzburger Schlaganfallexperte konnte ermitteln, dass die untersuchten Medikamente in der Lage sind, Mäuse vor Schlaganfall-assoziierter Thrombusbildung zu schützen. Die Ergebnisse der Studie wurden im Oktober vergangenen Jahres in der renommierten US-amerikanischen wissenschaftlichen Fachzeitschrift Stroke veröffentlicht.

Hoffnung auf ein Prophylaxe-Medikament
„Ich hoffe, dass der nachweislich erfolgreiche Einsatz bei Mäusen, die in ihren körperlichen Bedingungen den menschlichen Patienten noch ähnlicher sind, dazu beiträgt, dass die aussichtsreichen Wirkstoffe leichter den Sprung in die klinische Forschung schaffen“, sagt Dr. Kraft. Damit liegt der Mediziner genau auf der Linie der Vision von Günter Hentschel. Der ehemalige Leiter des Würzburger Gewerbeaufsichtsamts hofft auf die Entwicklung eines schützenden Medikaments, das Schlaganfall-Risikopatienten prophylaktisch einnehmen können. Dazu will er mit seiner Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ jede mögliche Unterstützung leisten.

Kontinuierliche Sensibilisierung für das Thema Schlaganfall
Die Verleihung des diesjährigen, mit 5.000 Euro dotierten Hentschel-Preises fand am 5. Oktober 2016 statt. Neben seinem Dank für den Preis lobte Dr. Kraft auch die kontinuierliche Aufklärungsarbeit der Hentschel-Stiftung, die zu einer immer weiteren Sensibilisierung der Bevölkerung für die Herausforderungen der Schlaganfalltherapie und -forschung führe.

Um auch in Zukunft den Kampf gegen den Schlaganfall vorantreiben zu können, freut sich Günter Hentschel über Spenden auf das Konto:
Kampf dem Schlaganfall, HypoVereinsbank Würzburg
BIC: HYVEDEMM455 / IBAN: DE45790200760347390402

Die Stiftung ist vom Finanzamt Würzburg unter der Steuernummer 257/147/00343 als gemeinnützig anerkannt. Zustiftungen und Spenden sind daher steuerlich absetzbar



Hentschel-Preis 2015 für Forschung an Entzündungsprotein

Hentschel-Preis
Die Hentschel-Preisträgerin Eva Göb, umrahmt von Prof. Christoph Reiners, dem Ärztlichen Direktor des Uniklinikums Würzburg (links), und Günter Hentschel, dem Gründer der Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“.
Beim Schlaganfall-Patiententag sorgte der Würzburger Chor Sotto Voce mit seinem Benefizkonzert für einen Unterhaltungshöhepunkt.

Der Hentschel-Preis zeichnet Weiterentwicklungen im Kampf gegen den Schlaganfall aus. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Dr. Eva Göb von der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg. Die Diplom-Biologin forscht an Entzündungs- und Gerinnungsprozessen im Blutkreislauf, die sich im Fall eines Schlaganfalls besonders schädigend auf das Gehirn auswirken.

Mit dem Hentschel-Preis ehrt die Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ thematisch passende Arbeiten aus Forschung, Prävention, Diagnostik und Therapie. In diesem Jahr überreichte Günter Hentschel, der Gründer der Stiftung, die Auszeichnung an die Diplom-Biologin Dr. Eva Göb. Nach ihrer Promotion am Würzburger Biozentrum im Jahr 2011 wechselte die 33-jährige Naturwissenschaftlerin ans Universitätsklininkum Würzburg (UKW). Seitdem arbeitet sie in der Arbeitsgruppe von Prof. Christoph Kleinschnitz, dem Leiter der Schlaganfallstation der Neurologischen Universitätsklinik. Dort beschäftigt sie sich mit der Aufklärung und medikamentösen Verhinderung von Entzündungs- und Gerinnungsprozessen im Blutkreislauf, die sich bei einem Schlaganfall besonders schädigend auf das Gehirn auswirken.

Therapiechance: Entzündungsprotein Plasmakallikrein blockieren

Ein vielversprechender Ansatz ist dabei das Entzündungsprotein Plasmakallikrein. Zusammen mit ihren Kollegen fand Dr. Göb heraus, dass Plasmakallikrein mitverantwortlich dafür ist, dass sich nach einem Schlaganfall weitere Blutgerinnsel und Entzündungen im Gehirn bilden, die massiv zur Gehirnschädigung beitragen. In ihrer heuer veröffentlichten Arbeit konnte Dr. Göb zudem zeigen, dass die gezielte Blockade dieses Entzündungsproteins bei Mäusen zu vergleichsweise kleineren Hirninfarkten und deutlich geringeren neurologischen Schäden führt. Diese Ergebnisse sind aus therapeutischer Sicht besonders relevant, da die pharmakologische Blockade von Plasmakallikrein selbst bei einer Gabe drei Stunden nach Schlaganfallbeginn noch effektiv war. „Da der Faktor Zeit bei Schlaganfallpatienten eine immens große Rolle spielt und viele Pateinten die Klinik erst spät erreichen, trägt dieser therapeutische Ansatz hoffentlich zur Entwicklung neuer Behandlungsstrategien bei“, sagt Dr. Göb.

Preisverleihung im Rahmen des Schlaganfall-Patiententags

Die Preisverleihung war Teil des vom Uniklinikum Würzburg organisierten Schlaganfall-Patiententags am 11. Oktober 2015. Neben zwei Fachvorträgen zu Schlaganfallforschung und -therapie bot die Veranstaltung ein mit vielen Spenden und reichem Applaus bedachtes Benefizkonzert des Chors Sotto Voce.

Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“
Um die Schlaganfall-Forschung zu unterstützen, hat Günter Hentschel, der ehemalige Leiter des Würzburger Gewerbeaufsichtsamts, im Jahr 2009 die Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ ins Leben gerufen. Der Kapitalgrundstock der gemeinnützigen Initiative stammt aus seinem Privatvermögen. Die Motivation für Hentschels Engagement war eine einschneidende persönliche Erfahrung: Seine Schwiegermutter war nach einem Schlaganfall bis zu ihrem Tod eineinhalb Jahre ans Bett gefesselt und musste künstlich ernährt werden. „Ich hoffe auf die Entwicklung eines Medikaments, das Schlaganfall-Risikopatienten prophylaktisch einnehmen können“, beschreibt Hentschel seine Vision. Um auch in Zukunft den Kampf gegen den Schlaganfall vorantreiben zu können, freut sich Günter Hentschel über Spenden auf das Konto:

Kampf dem Schlaganfall, HypoVereinsbank Würzburg
BLZ 790 200 76, Konto-Nr. 347 390 402
BIC: HYVEDEMM455 / IBAN: DE45790200760347390402

Die Stiftung ist vom Finanzamt Würzburg unter der Steuernummer 257/147/00343 als gemeinnützig anerkannt. Zustiftungen und Spenden sind daher steuerlich absetzbar.



 

Das Schlaganfall-Netzwerk Transit-Stroke erhält den Hentschel-Preis 2014

Hentschel-Preis 2014
Dr. Peter Kraft nahm stellvertretend für das gesamte Transit-Stroke-Netzwerk den Hentschel-Preis 2014 entgegen. Ihn umrahmen Prof. Christoph Reiners, der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Würzburg (links), und Günter Hentschel, der Gründer der Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“.

Mit dem Hentschel-Preis werden Weiterentwicklungen im Kampf gegen den Schlaganfall geehrt. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an das erst vor kurzem in Betrieb gegangene „Transregionale Netzwerk für Schlaganfallintervention mit Telemedizin“, kurz Transit-Stroke. Die Preisverleihung fand Ende Oktober im Rahmen des gut besuchten, öffentliche Symposiums „Gemeinsam den Schlaganfall schlagen!“ am Uniklinikum Würzburg statt.

Für eine möglichst flächendeckende und möglichst gute Patientenversorgung vereinigten Kliniken aus Unter- und Oberfranken ihre Schlaganfallkompetenzen. Die Leitung des „Transregionalen Netzwerks für Schlaganfallintervention mit Telemedizin“, kurz Transit-Stroke, liegt bei der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Würzburg (UKW). Neben einer klar gegliederten Leistungshierarchie gehört zu dem im Oktober 2014 gestarteten Kooperationsprojekt der Einsatz eines topmodernen telemedizinischen Kamera- und Bildschirmsystems.

Ein Netzwerk für schnelle und effiziente Zusammenarbeit
„Eingebunden in diese effiziente Organisationsstruktur und ausgestattet mit Hochtechnologie können die Mediziner jetzt bei der Diagnostik und Therapie von Schlaganfallpatienten auch über räumliche Distanzen hinweg schnell und effektiv zusammenarbeiten“, unterstrich Günter Hentschel, der Gründer der Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“. Deshalb lag es für ihn auf der Hand, dass der mit 5.000 Euro dotierte Hentschel-Preis in diesem Jahr an Transit-Stroke ging. Mit der Auszeichnung ehrt seine Stiftung thematisch passende Arbeiten aus Forschung, Prävention, Diagnostik und Therapie.

Partnereinrichtungen von Transit-Stroke sind neben dem UKW die Neurologische Klinik Bad Neustadt, das Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt, das Klinikum Aschaffenburg, das Juliusspital Würzburg, die Neurologische Klinik des Klinikums Main-Spessart, die Main-Klinik Ochsenfurt, das Krankenhaus Erlenbach, die Haßberg Kliniken Haßfurt und die Frankenwaldklinik Kronach. Stellvertretend für all diese Krankenhäuser nahm Dr. Peter Kraft die Urkunde des Hentschel-Preises am 29. Oktober 2014 dankend entgegen. Der Arzt der Neurologischen Klinik des UKW ist der Ärztliche Geschäftsführer von Transit-Stroke.

Preisverleihung im Rahmen eines hochkarätigen Symposiums
Die Preisverleihung war Teil des vom Uniklinikum Würzburg organisierten Symposiums „Gemeinsam den Schlaganfall schlagen!“ im Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin in Würzburg. Mehr als 100 Interessierte nutzen diese Aktion am Weltschlaganfalltag, um sich rund fünf Stunden lang in Kurzvorträgen und Diskussionen über Themen wie die präklinische Behandlung, die Versorgung im Krankenhaus, Rehabilitationsmöglichkeiten und Vorbeugemaßnahmen zu informieren. Neben den UKW-Experten kamen dabei auch Spezialisten aus den Transit-Stroke-Krankenhäusern in Lohr, Bad Neustadt/Saale, Aschaffenburg, Schweinfurt sowie dem Juliusspital Würzburg zu Wort.